Keyfacts
Die Ausbildung kurz und knapp
Alle Fakten für Ihren Bildungsgang auf einen Blick
Ausbildungsmodell:
duale AusbildungFachrichtung Agrarwirtschaft
Dauer:
3 JahreUnterricht:
1-2 Schultage/WocheVoraussetzungen:
Berufsausbildungsvertrag
Abschluss:
Erweiterter Erster Schulabschluss
Mittlerer Schulabschluss
Unterrichtsinhalte
Darum geht es
Unterrichtet werden Auszubildende und Umschüler/innen in folgenden Fachrichtungen:
- Baumschule
- Garten- und Landschaftsbau
- Gemüsebau
- Staudengärtner
- Obstbau
- Zierpflanzenbau
Fachrichtungen Baumschule, Gemüsebau, Obstbau, Staudengärtnerei und Zierpflanzenbau („Produktionsgärtner“)
In unseren Produktionsgärtnerklassen lernen die Auszubildenden teils gemeinsam, teils nach Fachrichtungen getrennt die Grundlagen für ihre gärtnerische Tätigkeit. Auf dem großen Schulgelände mit Obst-, Stauden- und Gehölzpflanzungen sowie den angrenzenden Parks und Kleingärten finden wir reichlich Anschauungsmaterial. Unser Unterricht findet wöchentlich statt, jeweils an 1-2 Unterrichtstagen.
Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau
Das grüne Umfeld unserer Schule ( Kurpark Burtscheid, Ferberpark, Heißbergfriedhof und Waldfriedhof) ist der richtige Rahmen um die Landschaftsgärtner/in handlungsorientiert zu unterrichten. Das große Außengelände der Schule bietet den Auszubildenden viel Anschauungsmaterial und wird häufig zum „grünen Klassenzimmer“. Einzelne Pflanzflächen des Schulgeländes werden von den Landschaftsgärtnern/innen geplant und betreut. Flächen des Schulgeländes werden vermessen und abgesteckt.
Der Unterricht findet in Blockzeitform statt ( Termine siehe Jahresterminplan in Downloads).
Fach- und umweltgerechte Pflanzenauswahl und -nutzung
Ökologische und ökonomische Pflanzenproduktion
Landschaftsgärtnerische Neubaumaßnahmen
Pflege- und Umgestaltungsmaßnahmen
Vermarktung von Pflanzen und Dienstleistungen
Während der schulischen Ausbildung lernt man im ersten Ausbildungsjahr zum Beispiel:
- Bodenvorbereitung für bautechnische und vegetationstechnische Arbeiten
- Erkennen und Benennen von Gehölzen
- Wege- und Treppenbau
- Verwendung von Natur- und Betonsteinen
Gemeinsam mit den Produktionsgärtnern/innen wird das Projekt zur Arbeitssicherheit im Betrieb durchgeführt.
Im zweiten Ausbildungsjahr führt jede/r Landschaftsgärtner/in ein eigenständiges Projekt in seinem Ausbildungsbetrieb durch, das schulisch begleitet wird.
Im zweiten Ausbildungsjahr lernt man zum Beispiel:
- Organisation und Abwicklung von Baustellen
- fachgerechter Einsatz von Baustoffen und Materialien
- Rasenbau und Fassadenbegrünung
- Im November und Dezember finden die schriftlichen und praktischen Zwischenprüfungen statt
Im dritten Ausbildungsjahr lernt man zum Beispiel:
- Das Erkennen und Bekämpfen von Schädlingen und Pflanzenkrankheiten
- Organisation und Abwicklung von Baustellen eischließlich der Kostenkalkulation
- Dachbegrünung und Planung von Pflanzflächen z.B. Staudenbeet
Im ersten Ausbildungsjahr lernt man zum Beispiel
Woran man die Fruchtbarkeit eines Bodens erkennt und wie man sie erhält und verbessert.
Wie man Pflanzen bestimmt und wie sie „funktionieren“.
Wie man Pflanzen vermehrt und weiter kultiviert.
Wo und wie man gärtnerische Produkte verkaufen kann.
Im zweiten Ausbildungsjahr lernt man zum Beispiel:
Wie man das Wachstum von Pflanzen fördern und steuern kann (z. B. durch Düngung, aber je nach Fachrichtung auch durch Schnittmaßnahmen, eine gezielte Licht- und Temperaturführung usw.).
Verschiedene Pflanzensortimente, ihre Kultur und Verwendung (je nach Fachrichtung Ziersträucher und -Bäume, Topf- und Grünpflanzen, Stein- , Kern- und Beerenobst, Gemüsefamilien, Stauden verschiedener Lebensbereiche)
Wir führen Betriebsbesuche durch, bei denen uns die Auszubildenden Geräte und technische Einrichtungen ihres Betriebes vorstellen.
Im November und Dezember finden die schriftlichen und praktischen Zwischenprüfungen statt.
Im dritten Ausbildungsjahr lernt man zum Beispiel:
Das Erkennen und Bekämpfen von Schädlingen und Pflanzenkrankheiten
Wie man den (Herstellungs-)Preis einer Pflanze errechnet
Die Funktionsweise weiterer technischer Einrichtungen (z.B. Heizung, Kühlhaus).
Aktuelles und Interessantes rund um die Ausbildung
Aus dem Bildungsgang
Im Rahmen einer Bodenkunde-Exkursion besuchten die Produktionsgärtner und Gartenwerker Gut Hebscheid, einen ökologisch wirtschaftenden Gemüsebaubetrieb in Achen-Lichtenbusch. Die Anreise erfolgte zu Fuß durch den Aachener Wald, wodurch die Teilnehmenden die Gelegenheit hatten, ihre Kenntnisse heimischer Gehölze und Beikräuter aufzufrischen und zu vertiefen.
Auf dem Betrieb erhielten wir eine ausführliche Führung und spannende Einblicke in die Maßnahmen zur Förderung der Bodenfruchtbarkeit im ökologischen Gemüsebau. Im Mittelpunkt stand dabei die praktische Untersuchung des Bodens. Die Auszubildenden führten selbst eine Finger- und Spatenprobe durch und beurteilten Bodenart, Bodengefüge sowie den Gehalt an organischer Substanz.
Besonders beeindruckend war die Erkenntnis, wie viele Informationen sich direkt aus dem Boden ablesen lassen. So konnten beispielsweise die Bearbeitungstiefe der Fräse sowie Maßnahmen zur Rottelenkung anhand des Bodenprofils nachvollzogen werden. Die Exkursion bot damit nicht nur wertvolle fachliche Einblicke, sondern zeigte auch anschaulich die enge Verbindung zwischen nachhaltiger Bewirtschaftung und gesunder Bodenfruchtbarkeit.
Anmeldung
So geht es
Die Anmeldung zur Fachschule erfolgt über Schüler-Online und im Anschluss mit den vollständigen Unterlagen im Sekretariat (siehe Checkliste Anmeldung).
Downloads