Keyfacts
Die Ausbildung kurz und knapp
Alle Fakten für Ihren Bildungsgang auf einen Blick
Ausbildungsmodell:
duale AusbildungFachrichtung Agrarwirtschaft
Dauer:
3 JahreUnterricht:
1-2 Schultage/WocheVoraussetzungen:
Berufsausbildungsvertrag
Abschluss:
Erweiterter Erster Schulabschluss
Mittlerer Schulabschluss
Unterrichtsinhalte
Darum geht es
Herzlich Willkommen an der KKS Berufsschule für Landwirte
Homepage der Landwirtschaftskammer NRW
Hier finden Sie auch die Kontakte zu Ausbildungsbetrieben in NRW und zum Ausbildungsberater

Die Ausbildung zur/m LandwirtIn ist in der Regel eine dreijährige und umfasst sowohl theoretische (Berufsschule) als auch praktische (Ausbildungsbetrieb) Phasen. Dabei erlernen angehende LandwirtInnen alles Wichtige – von der Auswahl geeigneter Sorten (Pflanzenanbau) über die Pflege von Nutztieren bis hin zur Bedienung von Landmaschinen und der betrieblichen Verwaltung.
Für eine Ausbildung zur/m LandwirtIn sind diverse Fähigkeiten und Interessen von Bedeutung.
- Dazu gehören ein ausgeprägtes Interesse an Natur und Tieren, da Sie viel Zeit im Freien verbringen und eng mit Pflanzen sowie Tieren arbeiten werden.
- Ein grundlegendes technisches Verständnis ist entscheidend, da moderne Landwirtschaft komplexe Maschinen und Technologien erfordert.
- Körperliche Fitness, da landwirtschaftliche Tätigkeiten oft anstrengend sind und mit frühem Aufstehen sowie langen Arbeitstagen einhergehen.
- Zudem ist unternehmerisches Denken wichtig, da LandwirtInnen in der Regel einen Betrieb führen und betriebswirtschaftliche Kenntnisse benötigen.
- Flexibilität und Anpassungsfähigkeit sind ebenso erforderlich, da die Arbeit in der Landwirtschaft stark von äußeren Faktoren beeinflusst wird.
In der modernen Landwirtschaft spielen auch Themen wie nachhaltige, umweltfreundliche Praktiken, Tierschutz, effiziente Bewässerungssysteme und der Einsatz von Technologien wie GPS, Drohnen und Automatisierung eine wichtige Rolle.
Die Ausbildung ist in einem Ausbildungsplan festgehalten. Diesen erhalten Sie zu Beginn Ihrer Ausbildung und bei der Landwirtschaftskammer NRW. Hier ein kleiner Einblick:
Hauptkategorien der Ausbildung:
- Betriebliche Zusammenhänge und Beziehungen
- Technik und Organisation der betrieblichen Arbeit
- Pflanzenproduktion
- Tierproduktion
- Betriebliche Ergebnisse
Unterrichtsfächer
- pflanzliche Erzeugung (1.-3. LJ)
- tierische Erzeugung (1.-3. LJ)
- Betriebsführung (1.-3. LJ)
- Vermarktung (2.-3. LJ)
- Deutsch/Kommunikation (1. LJ)
- Englisch (1. LJ)
- Religion (1. LJ)
- Natur und Umwelt (1. LJ)
- Politik (2. LJ)
- Datenverarbeitung (2. LJ)
Betriebliche Ausbildung
- Lehrjahr: Unterweisung und Mitwirkung
- Lehrjahr: Fertigkeiten & Kenntnisse anwenden und erweitern.
- Lehrjahr: Fertigkeiten & Kenntnisse selbstständig anwenden und vertiefen.
Überbetriebliche Ausbildung
(zusätzlich zur Schule und zur Arbeit im Betrieb)
- Lehrjahr: 3 Tage Deula (Metallbe- & Verarbeitung)
- Lehrjahr: 10 Tage Deula (Schlepper & Landmaschinen)
- Lehrjahr: 10 Tage Haus Düsse (Tierproduktion)
Die Unterrichtstage für das Schuljahr 2025/26 sind folgende:
Unterstufe (LW25): Mittwochs und Freitags
Mittelstufe (LW24): Montags und vierzehntägig Mittwochs
Oberstufe (LW23): Freitags
Aktuelles und Interessantes rund um die Ausbildung
Aus dem Bildungsgang
Raus aus dem Klassenraum, rein in die ökologische Praxis: Exkursion zum Biobetrieb Beuel in Simmerath
Die Mittelstufe der Landwirt*innen besuchte n den Biobetrieb „Bio Beuel“ in Simmerath. Gemeinsam mit der Fachberatung Ökolandbau der Landwirtschaftskammer NRW tauchten 21 Schüler*innen in den Betriebsalltag eines modernen Ökobetriebs ein. Bei der Hofführung gab es viel zu entdecken: Rund 140 Milchkühe, zwei Hühnermobile und jede Menge spannende Einblicke in die ökologische Wirtschaftsweise. Im Mittelpunkt standen Fragen rund um Tierhaltung, Betriebsorganisation und die täglichen Herausforderungen des Ökolandbaus. Ralf und Tanja Beuel zeigten anschaulich, wie sie ihren Betrieb führen und den Anforderungen des ökologischen Landbaus mit durchdachten Lösungen erfolgreich begegnen.
Die Exkursion bot viele interessante Eindrücke, regte zum Nachfragen und Diskutieren an und zeigte einmal mehr, wie wertvoll der Blick in die Praxis für die Ausbildung ist.
Ein herzliches Dankeschön an Ralf und Tanja Beuel für die offene Betriebsführung, den regen Austausch und die Gastfreundschaft. Wir kommen gerne wieder!
(LW 24 mit Frau Stoll und Frau Kimmlinghoff)

Landwirtschaft verbindet – Erasmusbesuch aus Griechenland an der Käthe
Im Rahmen eines Erasmus-Projekts zum Thema „Kreislaufwirtschaft in der Landwirtschaft“ wurde unsere Käthe besucht von einer Delegation des griechischen Bildungsnetzwerks EPAL und ENEEGYL aus Veria. Diese Region in Zentralmakedonien – geprägt von Landwirtschaft und in der Nähe von Thessaloniki gelegen – bot dabei den passenden fachlichen Hintergrund für den gemeinsamen Austausch.
Unser Berufskolleg präsentierte sich dabei als Beispiel einer praxisnahen und nachhaltigkeitsorientierten beruflichen Bildung im agrarischen Bereich und wurde im Rahmen eines „Good Practice“-Besuchs durch das griechische Bildungsnetzwerk ausgewählt.
Nach der Begrüßung durch die stellvertretende Schulleitung Frau Schütz stellte Herr Sacher das Profil unseres Berufskollegs sowie unsere Bildungsgänge vor. Im Anschluss erhielten die Gäste bei einem Rundgang Einblicke in unsere Schule sowie in verschiedene Unterrichtssituationen.
Besonders im Mittelpunkt standen die Hospitationen im Praxisunterricht der Fachpraktiker Küche bei Herrn De Costa sowie im dritten Ausbildungsjahr der Landwirtinnen und Landwirte bei Frau Stoll. Dort begrüßten unsere landwirtschaftlichen Auszubildenden die 13 griechischen Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrkräfte und gaben praxisnahe Einblicke in ihren Ausbildungsalltag.
Dabei standen das duale Ausbildungssystem, die enge Verzahnung von Schule und Betrieb sowie konkrete Inhalte der landwirtschaftlichen Ausbildung im Fokus – vom Milchviehbetrieb bis zum Ackerbau mit Kulturen wie Kartoffeln, Zuckerrüben und Getreide. Besonders beim Thema Kartoffelanbau entwickelte sich ein intensiver fachlicher Austausch.
Der Besuch zeigte eindrucksvoll, wie wichtig praxisnaher Unterricht und internationale Begegnungen für die berufliche Bildung sind. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die gemeinsame Arbeit in und mit der Natur, sowie die Leidenschaft für die Landwirtschaft eine verbindende Grundlage über Ländergrenzen hinweg schafft.

Hallo,
wir wollten euch einen kurzen Einblick in unser vier wöchiges Auslandspraktikum geben.Dort haben wir die Möglichkeit bekommen in die Struktur, die Betriebsführung und sowohl die Milchviehhaltung als auch den Ackerbau zu bekommen.
Ebenso konnten wir aber auch das Land mit Kultur und Leuten genauer kennenlernen. Das WIR besteht aus Mattias, Noah und Julia drei Auszubilden der Landwirtschaft im zweiten Lehrjahr.
Wir waren beeindruckt mit was für einer Ruhe die drei Betriebe geführt wurden, es war systematisch und strukturiert. Die Betriebe hatten circa 400-500 Kühe und zusätzlich 250-240 ha Acker/Grünland.
Wir wurden von Beginn an direkt vollwertig sowohl als Mitarbeitende aber auch familiär eingespannt und durften alles machen, wodurch wir ein gutes Gefühl bekamen.
An den Wochenenden hatten wir Zeit für Unternehmungen und konnten somit viel vom Land sehen und erleben.
Für uns war diese intensive Zeit sehr lehrreich und wertvoll. Wir können diese Erfahrungen nur weiterempfehlen!
Das vergisst man nicht mehr.
Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.
Fotos: Angela von den Driesch
In der Dezemberausgabe 2024 der “top-agrar” stellt sich unsere Kollegin Miriam Stoll vielen Fragen.
Lesen Sie den vollständigen Artikel (mit vorliegender Genehmigung des Verlages) hier:
Fünf Fragen an Miriam Stoll
Zwei Klassen der landwirtschaftlichen Ausbildung des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs Aachen besuchten am 13. Juni 2024 die DLG-Feldtage in Erwitte. Lesen Sie hier mehr darüber.
2023 fand in unserem Berufskolleg ein Projekttag zur Digitalisierung in der Landwirtschaft statt.
Sehen Sie sich hier den Beitrag dazu an.
Anmeldung
So geht es
Die Anmeldung zur Fachschule erfolgt über Schüler-Online und im Anschluss mit den vollständigen Unterlagen im Sekretariat (siehe Checkliste Anmeldung).
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