Käthe-Kollwitz-Schule - Berufskolleg der StädteRegion Aachen
Heilerziehungspfleger/-in

Heilerziehungspflegerin / Heilerziehungspfleger

Fachschule für Heilerziehungspflege

Heilerziehungspfleger*innen sind sozialpädagogische Fachkräfte und Pflegefachkräfte für Menschen mit Behinderung. Sie sind in Einrichtungen der Behindertenhilfe im Rahmen von Erziehung, Bildung und Pflege sowie in der Freizeit-, Berufs- und Alltagsbegleitung tätig. Mögliche Tätigkeitsfelder sind inklusive und integrative Kindertagesstätten, Werkstätten für Menschen mit Behinderung, ambulante und stationäre Wohneinrichtungen wie auch psychiatrische Einrichtungen.

 

 

 

Aufnahmevoraussetzungen:

1. Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife)
2. sowie eine abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer
Die Voraussetzung unter 2. kann ersetzt werden durch

  • die Fachhochschulreife (FHR) in der Fachoberschule für Gesundheit und Soziales
  •  die Fachhochschulreife (FHR) in der Zweijährigen (höheren) Berufsfachschule für Gesundheit und Soziales
  • -die allgemeine Hochschulreife (Abitur) und eine praktische soziale bzw. heilerziehungspflegerische Tätigkeit im Umfang von mindestens 900 Arbeitsstunden, die innerhalb eines Jahres geleistet werden müssen.
  • die Fachhochschulreife (die nicht im Bereich Gesundheit und Soziales erworben wurde) oder eine nicht einschlägige abgeschlossene Berufsausbildung, wenn zusätzlich eine praktische soziale bzw. heilerziehungspflegerische Tätigkeit im Umfang von mindestens 900 Arbeitsstunden, die innerhalb eines Jahres geleistet werden müssen, nachgewiesen werden.
  • eine mindestens 5-jährige Vollzeittätigkeit im heilerziehungspflegerischen Bereich

Dauer der Ausbildung:

  • zwei Schuljahre (Vollzeitunterricht/Praktika) und
  • ein Jahr Berufspraktikum (schulisch begleitet)

 

Hinweise:

  • Zum Schuljahresbeginn ist ein Praktikumsplatz für das Pflegepraktikum nachzuweisen, der bisher noch nicht in Anspruch genommen wurde (weder im freiwilligen sozialen Jahr, im Bundesfreiwilligendienst oder während einer beruflichen Tätigkeit).
  • Die Beachtung des Impfschutzes ist erforderlich. Gemäß Infektionsschutzgesetz und Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge, orientiert an den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission muss der erforderliche Impfschutz mit der jeweiligen Praxiseinrichtung frühzeitig abgesprochen werden.
  • Ein Anspruch auf Ausbildungs- bzw. Aufstiegsförderung oder auf einen entsprechenden Bildungskredit kann mit den zuständigen Ämtern geklärt werden.

Unterlagen bei der Anmeldung:

Erforderliche Unterlagen für die Anmeldung sind:

  • der Ausdruck der Anmeldung
  • ein Bewerbungs- bzw. Motivationsschreibenein Lichtbild
  • ein lückenloser, tabellarischer Lebenslauf mit Darstellung des schulischen und beruflichen Werdegangs sowie mit Angabe des Notendurchschnitts des für die Aufnahme relevanten Abschlusszeugnisses
  • das Abschlusszeugnis, das den mittleren Schulabschluss (FOR) beinhaltet
  • (Original und Kopie bzw. beglaubigte Kopie)
  • der Nachweis der Berufsausbildung bzw. die Vorlage der den Aufnahmevoraussetzungen entsprechenden Nachweise und Zeugnisse (Original und Kopie bzw. beglaubigte Kopie)
  • möglichst eine fachliche Beurteilung der pädagogischen Fähigkeiten/Eignung durch ein Arbeitszeugnis/ Zwischenzeugnis einer Praxisstelle
  • ein „erweitertes Führungszeugnis für eigene Zwecke“ (§ 30a Bundeszentralregistergesetz/ BRZG) zu beantragen beim Einwohnermeldeamt. Das Schreiben für die Antragstellung kann im Sekretariat abgeholt oder ohne Unterschrift/Stempel von der Homepage heruntergeladen werden.
  • übersetzte und von der Bezirksregierung Köln anerkannte Unterlagen) für im Ausland erworbene Abschlüsse/
    Zeugnisse (Ausnahme GUS-Staaten)
  • ggf. wird zu einem persönlichen Bewerbungsgespräch eingeladen
  • ein Eingangsberatungsgespräch für UmschülerInnen nach Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV) ist erforderlich (Terminabsprachen siehe Mailadressen)

Inhalte der Ausbildung:

Inhalte der Ausbildung:

 

Fachrichtungsübergreifende Lernbereiche

  • Deutsch/Kommunikation
  • Fremdsprache
  • Politik/Gesellschaftslehre
  • Religionslehre

 

Fachrichtungsbezogene Lernbereiche

  • Theorie und Praxis der Heilerziehung
  • Gesundheit/ Pflege
  • Psychiatrie
  • Organisation/Recht/Verwaltung
  • Heilerziehungspflegerische Schwerpunkte (kreativ-musischer Bereich, sprachlich-kommunikativer Bereich, gesundheits-bewegungsorientierter Bereich, organisatorisch-technologischer Bereich)
  •  Projektarbeit
  • Heilerziehungspflegerische Praxis in Einrichtungen der Behindertenhilfe

Im Rahmen der Ausbildung muss ein mindestens vierwöchiges Pflegepraktikum geleistet werden.

Abschlussprüfungen:

  • drei schriftliche und ggf. zwei mündliche Prüfungen (am Ende des zweiten Ausbildungsjahres)
  • ggf. eine schriftliche Fachhochschulreifeprüfung (Ergänzung durch eine mündliche Prüfung möglich)
  • ein Kolloquium beim Abschluss des Berufspraktikums

Berufsabschluss:

„Staatliche anerkannte HeilerziehungspflegerIn“ bzw. „Staatlich anerkannter Heilerziehungspfleger“

 

 

Berechtigungen

  • zum Besuch von Aufbaubildungsgängen: Heilpädagogik, Pflege, Sprachförderung u.v.m.
  • zum Besuch einer Fachhochschule (wenn die Fachhochschulreife erworben wurde)
  • zum Besuch der Klasse 12 B der Fachoberschule für Gesundheit und Soziales
  •  zum Besuch der Gymnasialen Oberstufe für Erziehung oder für Gesundheit (Klassen 12 und 13)

 



Anmeldung

Die Anmeldungen erfolgen jedes Jahr zentral über schüler-online unter:
www.schueleranmeldung.de
Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer.

Beratung

Fragen können beim Informationstag der Käthe-Kollwitz-Schule beantwortet werden.
Für weitere Informationen stehen Ihnen zur Verfügung:

 



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