Käthe-Kollwitz-Schule - Berufskolleg der StädteRegion Aachen
Heilerziehungspfleger/-in praxisintegriert

Heilerziehungspflegerin / Heilerziehungspfleger (praxisintergrierte Form)

Achtung Sie müssen sich im Oktober und November 2017 bereits eine Praxisstelle für diese Ausbildung sichern, um im August 2018 mit der Ausbildung beginnen zu können!

Fachschule für Heilerziehungspflege

 

Heilerziehungspfleger*innen sind sozialpädagogische Fachkräfte und Pflegefachkräfte für Menschen mit Behinderung. Sie sind in Einrichtungen der Behindertenhilfe im Rahmen von Erziehung, Bildung und Pflege sowie in der Freizeit-, Berufs- und Alltagsbegleitung tätig. Mögliche Tätigkeitsfelder sind inklusive und integrative Kindertagesstätten, Werkstätten für Menschen mit Behinderung, ambulante und stationäre Wohneinrichtungen, psychiatrische Einrichtungen wie auch Senioreneinrichtungen.

 

 

 

Aufnahmevoraussetzungen:

1. Mittlerer Schulabschluss (FOR) und

2. eine abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer.

Die Voraussetzung unter 2. kann ersetzt werden durch:

  • die Fachhochschulreife (FHR) in der Fachoberschule für Sozial- und Gesundheitswesen
  • die Fachhochschulreife (FHR) in der Zweijährigen (höheren) Berufsfachschule für Sozial- und Gesundheitswesen
  • die allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder die Fachhochschulreife (die nicht im Sozial- und Gesundheitswesen erworben wurde) oder eine nicht einschlägige abgeschlossene Berufsausbildung, wenn zusätzlich eine einschlägige (d.h. in einer Institution der Behindertenhilfe absolvierte) berufliche Tätigkeit im Umfang von mindestens 900 Arbeitsstunden, die innerhalb eines Jahres geleistet werden müssen, nachgewiesen werden.

3.   ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis

4.   weitere Unterlagen für die Anmeldung (siehe Flyer rechts)

5.   ein Ausbildungsvertrag mit einer Einrichtung der Behindertenhilfe

Beachtung des Impfschutzes:

Gemäß Infektionsschutzgesetz und Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge, orientiert an den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission muss der erforderliche  Impfschutz mit der jeweiligen  Praxiseinrichtung frühzeitig abgesprochen werden.

Dauer der Ausbildung:

  • dreijährige praxisintegrierte Ausbildung

  • zweieinhalb Tage Praxis (Montag bis Mittwochvormittag) und zweieinhalb Tage Theorie (Mittwochnachmittag bis Freitag)

Die Verantwortung für die Ausbildung liegt bei der Fachschule.
Eine enge Kooperation zwischen Fachschule und Ausbildungseinrichtung wird angestrebt.

In der Regel beinhalten die Ausbildungsverträge eine Ausbildungsvergütung bereits ab dem ersten Ausbildungsjahr.

Die Ausbildungsverträge werden zwischen der Ausbildungseinrichtung und dem/r Praktikant*in abgeschlossen und umfassen eine wöchentliche Arbeitszeit von 19,5 Stunden, dabei können schulische Belange (z.B. Pflegepraktikum, Prüfungszeitraum) innerhalt dieser Arbeitszeit erfolgen.

Die abgeschlossenen Verträge sind Teil der Bewerbung, sie werden bei der Anmeldung vorgelegt und von der Fachschule genehmigt.

Inhalte der Ausbildung:

Inhalte der Ausbildung:

 

Fachrichtungsübergreifende Lernbereiche

  • Deutsch/Kommunikation
  • Fremdsprache
  • Politik/Gesellschaftslehre
  • Religionslehre

 

Fachrichtungsbezogene Lernbereiche

  • Theorie und Praxis der Heilerziehung
  • Gesundheit/ Pflege
  • Psychiatrie
  • Organisation/Recht/Verwaltung
  • Heilerziehungspflegerische Schwerpunkte (kreativ-musischer Bereich, sprachlich-kommunikativer Bereich, gesundheits-bewegungsorientierter Bereich, organisatorisch-technologischer Bereich)
  •  Projektarbeit
  • Heilerziehungspflegerische Praxis in Einrichtungen der Behindertenhilfe

 

Differenzierungsbereich

  • ggf. Mathematik (für den Erwerb der Fachhochschulreife)

 

Während der zweijährigen schulischen Ausbildung sind 16 Wochen Praxis in Einrichtungen der Behindertenhilfe zu absolvieren. Davon sind 8 Wochen in Praxisfeldern mit pflegerischen Schwerpunkten abzuleisten.

Abschlussprüfungen:

  • drei schriftliche und ggf. zwei mündliche Prüfungen zur „Staatlich geprüften Heilerziehungspflegerin bzw. zum „Staatlich geprüften Heilerziehungspfleger“ (am Ende des dritten Ausbildungsjahres)
  • ggf. eine Fachhochschulreifeprüfung
  • ein Kolloquium beim Abschluss des Berufspraktikums

Abschlüsse und Berechtigungen:

Bei erfolgreichem Abschluss des Berufspraktikums erhält der/die Studierende die „Staatliche Anerkennung als HeilerziehungspflegerIn“ und ggf. die allgemeine Fachhochschulreife.
Der/die HeilerziehungspflegerIn ist berechtigt:

Berufsabschluss:

„Staatliche anerkannte HeilerziehungspflegerIn“ bzw. „Staatlich anerkannter Heilerziehungspfleger“

und ggf. die allgemeine Fachhochschulreife

Berechtigungen

 



Anmeldung

Die Anmeldungen erfolgen jedes Jahr zentral über schüler-online unter:
www.schueleranmeldung.de
Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer.


Beratung

Für weitere Fragen und Informationen stehen Ihnen zur Verfügung:

 


Käthe-Kollwitz-Schule  |  Berufskolleg der StädteRegion Aachen  |  Bayernallee 6  |  52066 Aachen  |  Tel. 0241 60 94 50  |  Fax 0241 60 45 48  |