Käthe-Kollwitz-Schule - Berufskolleg der StädteRegion Aachen
Erzieher/in (praxisintegrierte Form)

Erzieher/in (praxisintegrierte Form)

Fachschule für Sozialpädagogik (praxisintegrierte Form)

FSPP14, Juli 2017: Wir gratulieren herzlich!!!
FSPP14 Abschlussklasse des Schuljahres 2016/17

Die Fachschule für Sozialpädagogik bildet ErzieherInnen aus und vermittelt ggf. die allgemeine Fachhochschulreife. Das Berufsfeld umfasst sozialpädagogische Einrichtungen wie Kindertagesstätten, Offene Ganztagsgrundschulen (OGS), Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit / Freizeitpädagogik sowie der ambulanten und stationären erzieherischen Jugendhilfe. Die Fachschule für Sozialpädagogik bietet eine Regel- und eine praxisintegrierte Form zur/zum Staatlich anerkannten Erzieher/in an.

Aufnahmevoraussetzungen

Möglichkeiten für Bewerber*innen mit Fachoberschulreife (mittlerer Schulabschluss, Realschulabschluss)

  • Sie müssen eine abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung (Kinderpfleger*in, Sozialassistent*in o.ä.) von mindestens zweijähriger Dauer vorweisen, oder
  • Sie können aber auch mit einer abgeschlossenen nicht einschlägigen Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer zu uns kommen, WENN Sie einen Nachweis über ein zusammenhängendes Praktikum von 900 Stunden in einer sozialpädagogischen Einrichtung (Kita, Familienzentrum, OGS, OT, Heim, etc.) erbringen.
  • oder eine mindestens 5-jährige Vollzeittätigkeit im sozialpädagogischen Bereich

Möglichkeiten für Bewerber*innen mit Fachhochschulreife (FHR)

  • Direkte Erfüllung der Aufnahmevoraussetzung haben Bewerber*innen, die die Fachhochschulreife - FHR - in der Fachoberschule für Sozial- und Gesundheitswesen erworben haben  oder
  • die Fachhochschulreife und Abschluss der Höheren Berufsfachschule für Sozial- und Gesundheitswesen
  • Für Bewerber*innen,die ein Abgangszeugnis der Gymnasialen Oberstufe vorweisen, gilt Folgendes:
    Mit dem Abgangszeugnis der gymnasialen Oberstufe wird in der Regel der Nachweis des „schulischen“ Teils der Fachhochschulreife bescheinigt. Ein Zusatz weist darauf hin, in welchem Umfang noch Praktika abzuleisten sind, z. B. 6 oder 12 Monate. Diese Praktika müssen zunächst absolviert werden, um die Fachhochschulreife zu erlangen.
  • PLUS: Anschließend müssen die Bewerber/innen noch den Nachweis über ein zusammenhängendes Praktikum von 900 Stunden in einer sozialpädagogischen Einrichtung (Kita, Familienzentrum, OGS, OT, Heim etc) erbringen.
  • Für Bewerber*innen,mit Fachhochschulreife (die nicht im Sozial- und Gesundheitswesen erworben wurde) gilt ebenfalls: Sie müssen noch den Nachweis über ein zusammenhängendes Praktikum von 900 Stunden in einer sozialpädagogischen Einrichtung (Kita, Familienzentrum, OGS, OT, Heim etc) erbringen.

Möglichkeiten für Bewerber*innen mit abgeschlossener Hochschulreife

  • Bewerber*innen mit abgeschlossener Hochschulreife können den Zugang zur Fachschule für Sozialpädagogik durch ein zusammenhängendes Praktikum von mindestens 900 Stunden in einer sozialpädagogischen Einrichtung (Kita, Familienzentrum, OGS, OT, Heim etc) erlangen.

Zusätzlich ist für alle Bewerber*nnen erforderlich

  • der Nachweis der persönlichen Eignung, der durch die Vorlage eines aktuellen erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses nach §30a BZRG zu erbringen ist. Dieses muss zum Zeitpunkt der Bewerbung eingereicht und am ersten Schultag erneut vorgelegt werden. Das Ausstellungsdatum darf dabei drei Monate nicht überschreiten (auf Aktualität hin überprüfen und bei Bedarf eine Neuanfertigung beantragen!).
  • die auf der rechten Seite befindliche Ausbildungsabsichtserklärung, die eine dreijährige Trägerbindung ab dem ersten Ausbildungsjahr bestätigt.

Unterlagen bei der Anmeldung:

Erforderliche Unterlagen für die Anmeldung sind:

  • der Ausdruck der Anmeldung
  • ein Bewerbungs- bzw. Motivationsschreibenein Lichtbild
  • ein lückenloser, tabellarischer Lebenslauf mit Darstellung des schulischen und beruflichen Werdegangs sowie mit Angabe des Notendurchschnitts des für die Aufnahme relevanten Abschlusszeugnisses
  • das Abschlusszeugnis, das den mittleren Schulabschluss (FOR) beinhaltet (Original und Kopie bzw. beglaubigte Kopie)
  • der Nachweis der Berufsausbildung bzw. die Vorlage der den Aufnahmevoraussetzungen entsprechenden Nachweise und Zeugnisse (Original und Kopie bzw. beglaubigte Kopie)
  • möglichst eine fachliche Beurteilung der pädagogischen Fähigkeiten/Eignung durch ein Arbeitszeugnis/ Zwischenzeugnis einer Praxisstelle
  • ein „erweitertes Führungszeugnis für eigene Zwecke“ (§ 30a Bundeszentralregistergesetz/ BRZG) zu beantragen beim Einwohnermeldeamt. Das Schreiben für die Antragstellung kann im Sekretariat abgeholt oder ohne Unterschrift/Stempel von der Homepage heruntergeladen werden.
  • übersetzte und von der Bezirksregierung Köln anerkannte Unterlagen) für im Ausland erworbene Abschlüsse/
    Zeugnisse (Ausnahme GUS-Staaten)
  • die Ausbildungsabsichtserklärung ODER (ab 04/2019 downloadbar)
  • ein Kooperationsvertrag (zweifache Ausfertigung; auf der Homepage zum Download  - wird zwischen der Praktikumseinrichtung und der Käthe-Kollwitz-Schule abgeschlossen.Der Kooperationsvertrag kann direkt nach der Zusage eines Schulplatzes nachgereicht werden, wenn bei der Anmeldung eine Zusage durch eine Praxiseinrichtung definitiv zu erwarten ist.
  • ein Ausbildungsvertrag mit einer sozialpädagogischen Einrichtung. Dieser muss spätestens bei
    Ausbildungsbeginn (01. August) abgegeben werden.
  • ggf. wird zu einem persönlichen Bewerbungsgespräch eingeladen

Dauer

Die Ausbildung dauert drei Jahre und entspricht einer vollzeitschulischen Ausbildung. Fachtheoretische und fachpraktische Ausbildungsabschnitte (einschl. Berufspraktikum) sind integriert. Der Unterricht findet an zwei  Schultagen statt: dienstags von 15.00 bis 20.15 und montags bzw. freitags von 08.00 bis 15.45 Uhr) statt. Innerhalb dieses Zeitrahmens werden in der Regel 14 Unterrichtsstunden pro Woche erteilt, hinzu kommen Stunden der Selbstlernphasen. Zusätzlich finden pro Ausbildungsjahr 3 Kompaktwochen à 40 Wochenstunden statt, sodass die Gesamtstundenzahl 22 berägt.
Zu Beginn des ersten Ausbildungsjahres muss ein Praktikums-/Ausbildungsvertrag  mit einer anerkannten sozialpädagogischen Einrichtung vorliegen. Nur in diesem Falle kann die Ausbildung begonnen werden.
Da wir die Ausbildung momentan umstellen und angleichen erfahren Sie genauere Informationen auf unserem Informationstag am 9.2.2019.

Inhalte der Ausbildung

Fachrichtungsübergreifender Lernbereich

  • Deutsch/Kommunikation
  • Fremdsprache (Türkisch)
  • Politik/Gesellschaftslehre
  • Naturwissenschaften

Fachrichtungsbezogener Lernbereich

  • Berufliche Identität und professionale Perspektiven weiterentwickeln
  • Pädagogische Beziehungen gestalten und mit Gruppen pädagogisch arbeiten
  • Lebenswelten und Diversität wahrnehmen, verstehen und Inklusion fördern
  • Sozialpädagogische Bildungsarbeit in den Bildungsbereichen professionell gestalten
  • Erziehungs- und Bildungspartnerschaften mit Eltern und Bezugspersonen gestalten sowie Übergänge unterstützen
  • Institution und Team entwickeln sowie in Netzwerken kooperieren
  • Religionslehre/Religionspädagogik
  • Sozialpädagogische Praxis in Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene
  • Projekt

Wahlfächer

  • Vertiefung in einem Bildungsbereich
  • Vertiefung eines Arbeitsfeldes / einer Zielgruppe

 

 

Voraussichtliche Praxisorganisation

1. Ausbildungsjahr:
2 Tage Schule und 3 Tage Praxis

2. und 3. Ausbildungsjahr
2 Tage Schule und 3 Tage Praxis

Da wir die Ausbildung momentan umstellen und angleichen, können sich hier Änderungen ergeben.
Sie erfahren  genauere Informationen auf unserem Informationstag am 9.2.2019.

Abschlussprüfung

Die theoretische Ausbildung schließt mit einer schriftlichen und ggf. auch einer mündlichen Prüfung zum / zur „Staatlich geprüften ErzieherIn“ ab.
Am Ende des fachpraktischen Ausbildungsabschnittes (= Berufspraktikum) findet eine Prüfung in Form eines Kolloquiums statt.
Achtung: Die Erlangung der allgemeinen Fachhochschulreife ist in dieser speziellen Form der Ausbildung derzeit nicht möglich.

Abschlüsse und Berechtigungen

  • Berufsabschluss: "Staatlich anerkannte/r Erzieher/in"
  • Tätigkeit in sozialpädagogischen Berufsfeldern
  • Besuch der Fachschule für Heilpädagogik
  • Besuch der Klasse 12 B der Fachoberschule für Sozial- und Gesundheitswesen
  • zum Besuch einer Fachhochschule für Sozialwesen mit dem Bachelorstudiengang Soziale Arbeit und Bildung und Erziehung im Kindesalter, mit Nachweis von Fachhochschulreife und Berufserfahrung
  • zum Besuch der Gymnasialen Oberstufe für Erziehung und Soziales (Klassen 12 und 13)


Anmeldung

Die Anmeldungen erfolgen jedes Jahr zentral über schüler-online unter:
www.schueleranmeldung.de
Bitte beachten Sie auch die Hinweise zur Anmeldung sowie,
dass Sie einen Ausbildungsplatz vorweisen müssen.
Hierzu nutzen Sie bitte die untenstehende Ausbildungsabsichtserklärung.


Beratung

Für Fragen und Informationen stehen Ihnen zur Verfügung:

und unser 


Anmeldezeitraum

08.Februar bus 08. März 2019


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