Käthe-Kollwitz-Schule - Berufskolleg der StädteRegion Aachen
Heilerziehungspfleger/-in

Heilerziehungspflegerin / Heilerziehungspfleger

Fachschule für Heilerziehungspflege

Heilerziehungspfleger der Käthe Kollwitz Schule mit den "Klaubautern"

Die Fachschule bildet HeilerziehungspflegerInnen aus und vermittelt ggf.die allgemeine Fachhochschulreife. HeilerziehungspflegerInnen sind in Einrichtungen der Behindertenhilfe tätig. Das können sein: Integrative und heilpädagogische Kindertagesstätten, Heilpädagogische Heime, Werkstätten für Menschen mit Behinderung,  Wohnheime, Wohngruppen, Freizeitstätten für Menschen mit Behinderung, Fachkrankenhäuser, Reha-Kliniken, Alten- bzw. Seniorenheime usw.

Aufnahmevoraussetzungen:

1. Mittlerer Schulabschluss (FOR) und

2. eine abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer.

Die Voraussetzung unter 2. kann ersetzt werden durch:

  • die Fachhochschulreife – FHR – in der Fachoberschule für Sozial- und Gesundheitswesen
  • Fachhochschulreife und Abschluss der Höheren Berufsfachschule für Sozial- und Gesundheitswesen
  • Bewerber*innen, die anstelle der geforderten beruflichen Qualifikation die allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder die Fachhochschulreife (die nicht im Sozial- und Gesundheitswesen erworben wurde) oder eine nicht einschlägige, abgeschlossene Berufsausbildung nachweisen, können aufgenommen werden, wenn sie einschlägige (d.h. in einer Institution der Behindertenhilfe) berufliche Tätigkeiten im Umfang von mindestens 900 Arbeitsstunden in einer für den Bildungsgang geeigneten Einrichtung nachweisen, die den erfolgreichen Besuch eines Fachschulbildungsgangs erwarten lassen. Die berufliche Tätigkeit muss innerhalb eines Jahres absolviert werden. Geeignet sind auch die Ableistung eines freiwilligen sozialen Jahres oder eines einschlägigen Bundesfreiwilligendienstes.

3. Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses

4. verschiedene Unterlagen für die Anmeldung ( siehe Flyer- Download rechts)

Dauer der Ausbildung:

Die Ausbildung umfasst in Vollzeitform drei Schuljahre und ist gegliedert in einen zweijährigen überwiegend fachtheoretischen und einen einjährigen überwiegend fachpraktischen Ausbildungsabschnitt (= Berufspraktikum).

Die wöchentliche Unterrichtszeit beträgt 35 Unterrichtsstunden.

Inhalte der Ausbildung:

Der Unterricht umfasst folgende Fächer:

Fachrichtungsübergreifender Lernbereich:

  • Deutsch/Kommunikation
  • Politik/Gesellschaftslehre
  • Religionslehre
  • Fremdsprache Lernbereich

Fachrichtungsbezogener Lernbereich:

  • Theorie und Praxis der Heilerziehung
  • Gesundheit/Pflege
  • Psychiatrie
  • Organisation/Recht/Verwaltung
  • heilerziehungspflegerische Schwerpunkte:

- kreativ-musischer Bereich
- sprachlich-kommunikativer Bereich

- gesundheits-bewegungsorientierter Bereich

- organisatorisch-technologischer Bereich

  • Projektarbeit
  • Heilerziehungspflegerische Praxis in Einrichtungen der Behinderungshilfe

Differenzierungsbereich:
ggfl. Mathematik (FHR) oder Textiles Gestalten

Während der zweijährigen Ausbildung sind 16 Wochen Praxis in Einrichtungen der Behindertenhilfe zu absolvieren. Davon sind 8 Wochen in Praxisfeldern mit pflegerischem Schwerpunkt abzuleisten.

Abschlussprüfungen:

Die theoretische Ausbildung schließt mit einer schriftlichen und auch ggf. mündlichen Prüfung zum/zur „Staatlich geprüften HeilerziehungspflegerIn“ ab. Die Anzahl der schriftlichen Prüfungen hängt davon ab, ob gleichzeitig die allgemeine Fachhochschulreife angestrebt wird. Am Ende des fachpraktischen Ausbildungsabschnittes (= Berufspraktikum) findet eine Prüfung in Form eines Kolloquiums statt.

Abschlüsse und Berechtigungen:

Bei erfolgreichem Abschluss des Berufspraktikums erhält der/die Studierende die „Staatliche Anerkennung als HeilerziehungspflegerIn“ und ggf. die allgemeine Fachhochschulreife.
Der/die HeilerziehungspflegerIn ist berechtigt:

  • zu einer Tätigkeit in heilerziehungspflegerischen Berufsfeldern
  • zum Besuch der Fachschule für Heilpädagogik
  • zum Besuch der Klasse 12 B Fachoberschule für Sozial- und Gesundheitswesen,falls die Fachhochschulreife noch nicht erworben worden ist und anschließend
  • zum Besuch einer Fachhochschule für Sozialwesen mit dem Bachelorstudiengang „Soziale Arbeit“ bzw. „Bildung u. Erziehung im Kindesalter“, mit Nachweis von Fachhochschulreife und Berufserfahrung
  • zum Besuch der Gymnasialen Oberstufe, Fachrichtung Erziehung und Soziales (Klassen 12 und 13),
  • zum Besuch des Euregio Kollegs.


Anmeldung

Die Anmeldungen erfolgen jedes Jahr zentral über schüler-online unter:
www.schueleranmeldung.de
Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer.


Beratung

Für Fragen und Informationen stehen Ihnen zur Verfügung:

und unser 


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