Käthe-Kollwitz-Schule - Berufskolleg der StädteRegion Aachen
Erzieher/in (praxisintegrierte Form)

Erzieher/in (praxisintegrierte Form)

Fachschule für Sozialpädagogik (praxisintegrierte Form)

Erzieherinnen

Die Fachschule für Sozialpädagogik bildet ErzieherInnen aus und vermittelt ggf. die allgemeine Fachhochschulreife. Das Berufsfeld umfasst sozialpädagogische Einrichtungen wie Kindertagesstätten, Offene Ganztagsgrundschulen (OGS), Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit / Freizeitpädagogik sowie der ambulanten und stationären erzieherischen Jugendhilfe. Die Fachschule für Sozialpädagogik bietet eine Regel- und eine praxisintegrierte Form zur/zum Staatlich anerkannten Erzieher/in an.

Aufnahmevoraussetzungen

1. Mittlerer Schulabschluss (FOR) und

2. eine abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer,

oder:

a. die Fachhochschulreife - FHR - in der Fachoberschule für Sozial- und Gesundheitswesen

b. Fachhochschulreife und Abschluss der Höheren Berufsfachschule für Sozial- und Gesundheitswesen

Bewerber*innen, die anstelle der geforderten beruflichen Qualifikation die allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder die Fachhochschulreife (die nicht im Sozial- und Gesundheitswesen erworben wurde) oder eine nicht einschlägige abgeschlossene Berufsausbildung nachweisen, können aufgenommen werden, wenn sie einschlägige (d.h. in einer Institution der Kinder- und Jugendhilfe) berufliche Tätigkeiten im Umfang von mindestens 900 Arbeitsstunden in einer für den Bildungsgang geeigneten Einrichtung nachweisen, die den erfolgreichen Besuch eines  Fachschulbildungsgangs erwarten lassen. Die berufliche Tätigkeit muss innerhalb eines Jahres absolviert werden. Geeignet sind auch die Ableistung eines freiwilligen sozialen Jahres oder eines einschlägigen Bundesfreiwilligendienstes.

3. Vorlage eines erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses
4. versch. Unterlagen für die Anmeldung (siehe Flyer rechts)

Dauer

Die Ausbildung dauert drei Jahre und entspricht einer vollzeitschulischen Ausbildung. Fachtheoretische und fachpraktische Ausbildungsabschnitte (einschl. Berufspraktikum) sind integriert. Der Unterricht findet an zwei  Schultagen (Unterstufe und Mittelstufe Schuljahr 2015/16: dienstags von 15.00 bis 20.15 und donnerstags (U) bzw. freitags (M) von 08.00 bis 15.45 Uhr) statt. Innerhalb dieses Zeitrahmens werden in der Regel 14 Unterrichtsstunden pro Woche erteilt, hinzu kommen Stunden der Selbstlernphasen.
Zusätzlich finden pro Ausbildungsjahr 3 Kompaktwochen à 40 Wochenstunden statt.
Zu Beginn des zweiten Ausbildungsjahres muss ein Nachweis über eine Tätigkeit als Mitarbeiter/in in einer Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe im Umfang von mindestens 19,5 Wochenstunden vorliegen.

Inhalte der Ausbildung

Fachrichtungsübergreifender Lernbereich

  • Deutsch/Kommunikation
  • Fremdsprache (Türkisch)
  • Politik/Gesellschaftslehre
  • Naturwissenschaften

Fachrichtungsbezogener Lernbereich

  • Berufliche Identität und professionale Perspektiven weiterentwickeln
  • Pädagogische Beziehungen gestalten und mit Gruppen pädagogisch arbeiten
  • Lebenswelten und Diversität wahrnehmen, verstehen und Inklusion fördern
  • Sozialpädagogische Bildungsarbeit in den Bildungsbereichen professionell gestalten
  • Erziehungs- und Bildungspartnerschaften mit Eltern und Bezugspersonen gestalten sowie Übergänge unterstützen
  • Institution und Team entwickeln sowie in Netzwerken kooperieren
  • Religionslehre/Religionspädagogik
  • Sozialpädagogische Praxis in Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene
  • Projekt

Wahlfächer

  • Vertiefung in einem Bildungsbereich
  • Vertiefung eines Arbeitsfeldes / einer Zielgruppe

Differenzierungsbereich:

    Ggf. Mathematik (FHR), Heimerziehung, Bildung und Betreuung unter Dreijähriger

Praxisorganisation

1. Ausbildungsjahr:
Im ersten Ausbildungsjahr (Orientierungsphase) finden zwei verpflichtende Praktika im Umfang von 18 Wochen (17,5 Wochenstunden) statt.
1. Halbjahr: im Kindertagesstättenbereich
2. Halbjahr: in der offenen Ganztagsschule oder im Jugendbereich.

2. und 3. Ausbildungsjahr
Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr wird im Umfang einer halben Stelle im gewählten Praxisfeld gearbeitet (Vergütung = ½ Berufspraktikantenstelle). Dies bedeutet, dass für Sie ab dem 2. Ausbildungsjahr der tarifliche/ vertragliche Urlaubsanspruch gilt und nicht mehr die Schulferienregelung!

Abschlussprüfung

Die theoretische Ausbildung schließt mit einer schriftlichen und ggf. auch einer mündlichen Prüfung zum / zur „Staatlich geprüften ErzieherIn“ ab.
Die Erlangung der allgemeinen Fachhochschulreife ist in dieser speziellen Form der Ausbildung nicht möglich.

Am Ende des fachpraktischen Ausbildungsabschnittes (= Berufspraktikum) findet eine Prüfung in Form eines Kolloquiums statt.

Abschlüsse und Berechtigungen

  • Berufsabschluss: "Staatlich anerkannte/r Erzieher/in"
  • Tätigkeit in sozialpädagogischen Berufsfeldern
  • Besuch der Fachschule für Heilpädagogik
  • Besuch der Klasse 12 B der Fachoberschule für Sozial- und Gesundheitswesen
  • zum Besuch einer Fachhochschule für Sozialwesen mit dem Bachelorstudiengang Soziale Arbeit und Bildung und Erziehung im Kindesalter, mit Nachweis von Fachhochschulreife und Berufserfahrung
  • zum Besuch der Gymnasialen Oberstufe für Erziehung und Soziales (Klassen 12 und 13)


Anmeldung

Die Anmeldungen erfolgen jedes Jahr zentral über schüler-online unter:
www.schueleranmeldung.de
Weiter Informationen finden Sie in unserem Flyer.


Beratung

Für Fragen und Informationen stehen Ihnen zur Verfügung:

und unser 



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